Visualisierung von Ontologien für das Forschungsprojekt EnArgus des Bundeswirtschaftsministeriums

In der auf drei Jahre angelegten Fortführung des Projekts EnArgus wurde die [bense.com] mit der Entwicklung einer Visualisierungskomponente beauftragt.

Die Visualisierung der EnArgus2-Ontologie wird von der [bense.com] im Rahmen eines Auftragsentwicklung für das Fraunhofer Institut FKIE durchgeführt.

Das im Projekt erarbeitete Wissen wird in einer sogenannten Fach-Ontologie verwaltet, die in der Abteilung von Prof. Dr. Ulrich Schade beim Fraunhofer Institut FKIE in Wachtberg entwickelt wird. Dieses Wissen wird nun im Rahmen der Beauftragung an die [bense.com] mit den Werkzeugen der Ontology4 Workbench grafisch aufbereitet, um Zusammenhänge besser nachvollziehen und recherchieren zu können. Dazu kommt vor allem die Visualisierung mittels sogenannter Hypertrees zum Einsatz.

Das Projekt EnArgus wird von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestags gefördert. Mit dem Projekt wird das Ziel verfolgt, staatliche Förderpolitik im Bereich der Energieforschung transparenter zu gestalten und die Bewertung von Technologieentwicklungen zu erleichtern (vgl. hierzu das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung von 2011). Um dieses Ziel zu erreichen, kooperieren in Anlehnung an die Erstellung des Berichts „Energietechnologie 2050“ (vgl. Wietschel et al., 2010) bei EnArgus Partner aus den Bereichen Energieforschung und Informatik. In der ersten Phase des Projektes (Juli 2011 bis Juni 2013) waren dies das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT), das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE), das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), der Lehrstuhl Energiesysteme und Energiewirtschaft (LEE) der Ruhr-Universität Bochum, das Institut für Energie- und Klimaforschung, Abteilung Systemforschung und Technologische Entwicklung (IEK-STE), des Forschungszentrums Jülich und die OrbiTeam Software GmbH (Bonn). An der zweiten, aktuellen Projektphase (bis Juni 2016) sind nach Ausscheiden des IEK-STE zusätzlich das IWAR der TU Darmstadt, die Materialprüfungsanstalt (MPA) der Universität Stuttgart, das Zentrum für Beratungssysteme in der Technik, Dortmund e.V. (ZEDO) und die [bense.com] beteiligt. Die Gesamtkoordination hat auf der Seite der Projektpartner das Fraunhofer FIT unter Begleitung des Projektträgers Jülich.

 
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